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Nikon D90 SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live-View, HD-Videofunktion) Gehaeuse | 
| Marke: Nikon
Listenpreis: EUR 969,00 Kaufen Neu: EUR 832,95 Sie Sparen: EUR 136,05 (14%)
Neu (31) ab EUR 832,95
Bewertung: 11 Rezensionen Verkaufsrang: 781
Medium: Elektronik Zerbrechlich: Nein Batterien im Lieferumfang enthalten: Nein Versandgewicht: 6.2 Maße (innen): 30.3 x 40.6 x 52
MPN: D90 Body (UK) Modell: D90 Body (UK) UPC: 018208915705 EAN: 0018208915705
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
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| Eigenschaften:
| • | CMOS-Bildsensor im DX-Format mit 12,3 Megapixel Aufloesung und integriertem Sensorreinigungssystem | | • | Kaum Bildrauschen von ISO 200 bis 3.200, umfangreiche kamerainterne Bildbearbeitungsmoeglichkeiten | | • | Live-View mit hochaufloesendem 3-Zoll-LCD-Monitor mit 920.000 Bildpunkten | | • | HD-Movie-Funktion zur Aufnahme von Motion-JPEG-Filmen mit der hervorragenden Bildqualitaet einer digitalen Spiegelreflexkamera | | • | Lieferumfang: Nikon D90, USB-Kabel UC-E4, Akku, Ladegeraet, Gehaeusedeckel, Audio-/Videokabel, Blitzschuhabdeckung, Trageriemen, Okularabschluss |
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| Zusatzgeräte:
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| Redaktionelle Rezensionen:
Product Description In der D90 verschmelzen Technologien aus Nikons Spitzenmodellen mit einer ganzen Reihe von intelligenten Funktionen, die Sie perfekte Aufnahmen erzielen lassen. Ihr CMOS-Bildsensor im DX-Format mit 12,3 Megapixel und das EXPEED-Bildverarbeitungssystem sor
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| Kundenrezensionen: Gelesen 6 mehr Rezensionen...
Nikon D90 mit Nikkor DX VR 18-200 mm November 29, 2008 Jens Pehlke 4 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich
Nikon D90 SLR-Digitalkamera (12 Megapixel) inkl. DX 18-200mm VR schwarz Nach schlechten Erfahrungen mit der EOS 450D und einem Canon Superzoom 18-200 mm IS (ich habe fast nur "matschige" Aufnahmen erzielt, der Autofocus hat ueberhaupt nicht scharfgestellt und das Objektiv vignettiert und stark verzeichnet.) habe ich nach Test im oertlichen M****markt mich entschlossen, die D90 mit dem Nikkor DX 18-200 mm VR soll es sein. Ich habe inzwischen ca. 1200 Aufnahmen gemacht und was soll ich sagen: Ueberwaeltigend!!! Ich habe vielleicht 20 "Ausschuss"aufnahmen dabei, der Rest ist ueberzeugend und knackscharf und von hoher Farbtreue. Das Verzeichnen des Uebjektives im Weitwinkelbereich von 18-24 mm und im Superzoom-Bereich von 170-200 mm kann man verschmerzen, zumal man es schon in der Kamera mit der Verzeichnungskorrektur "ausbuegeln" kann. Toll ist das Display auf der Oberseite, damit hat man alle wichtigen Einstellungen auf einen Blick. Bis ISO 800 ist kein Rauschen festzustellen, bei ISO 1600 so schwach, dass es durchaus akzeptabel ist. Der Bildstabilisator arbeitet sehr gut, bis auf die Nachtaufnahmen habe ich kein Stativ benoetigt. Blitzaufnahmen (mit dem SB-900) sind so perfekt auf die Kamera-Einstellungen abgestimmt, dass man sich bei einigen Bildern fragt, ob es ueberhaupt Blitzaufnahmen sind, so natuerlich wirken sie. Zur Haptik: Sowohl Kamera als auch Objektiv fuehlen sich hochwertig an und liegen gut in der Hand. Einzig die Gegenlichtblende macht einen sehr schrottigen Eindruck. Etwas schwierig ist am Anfang die komplexe Bedienung der Kamera, zumal Nikon die Bedienknoepfe ueber den ganzen Body verteilt hat. Mit der Zeit gewoehnt man sich aber daran. Fazit: Diese Kamera ist jeden Euro wert, unbedingt kaufen!!! Ich habe das D90 + DX 18-200 VR Kit jedoch nicht ueber Amazon gekauft, da man hier Lieferzeiten zwischen 3 und 5 Wochen hat. Viele andere Anbieter haben die Ware auf Lager und liefern innerhalb von 24 Stunden.
Tolle Kamera November 23, 2008 Resus P (Heilbronn) 3 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich habe mir nach langem testen die D90 mit dem Sigma-Objektiv 18-50 2,8 gekauft. Sie liegt gut in der Hand, die Bildqualitaet ist sehr gut, ISO 1600 ohne Einschraenkungen nutzbar. Der Autofokus arbeitet auch mit wenig Licht schnell (nur minimal langsamer als der der Canon 50D). Die Menues sind zwar komplex aber mit etwas Uebung leicht zu durchschauen. Leider fehlt die Moeglichkeit eigene Konfigurationen abzuspeichern. Dennoch 5 Punkte. Ich bin sehr zufrieden.
Fuer mich die perfekte Anschaffung November 23, 2008 A.S. 3 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich
Nach der D40 und D60 habe ich mich entschieden, mich auf die D90 einzulassen. Das etwas groessere Gehaeuse ist anfangs etwas gewoehnungsbeduerftig, wenn man vorher die kleinen Einsteigermodelle hatte. Nach kurzer Zeit hat man sich auch mit kleinen Haenden daran gewoehnt. Man haelt ein sehr wertiges Aeusseres in den Haenden. Insgesamt sind alle Mehr-Funktionen, die die D90 im Gegensatz zur D60 hat, fuer mich eine Bereicherung. Ich wuerde auch jedem Einsteiger raten, gar nicht zu den Einsteigermodellen greifen. Viel zu schnell merkt man, dass Nikon bei den preisguentigen Modellen wichtige Funktionen einspart: Z.B. die Belichtungsreihen und die Anzahl der Messfelder! Der Monitor macht mit seinen 3" und der hohen Aufloesung richtig was her. Live view ist vorhanden, fuer mich aber nicht so wichtig. Auch die Video-Funktion ist eher nur ein unwichtiger, positiver Nebeneffekt und hat bei der Kaufentscheidung keine Rolle gespielt. Klasse ist, dass man RAW + JPEG in hoechster Aufloesung als Aufnahme-Kombi waehlen kann. Bisher kannte ich nur RAW + basic Das Rauschverhalten ist bei hohen ISO-Einstellungen sehr gut, mit einem lichtstarken Objektiv gelingen sehr schoene Indoor-Aufnahmen ohne Blitz. Active D-Lighning ist auch eine feine Angelegenheit. Hier kann man verschiedene Staerken einstellen. Am besten komme ich mit der Einstellung "Auto" klar Die autom. Staubentfernung ist klasse und irgendwie schon ein Muss Die Bildqualitaet ist erste Sahne, knackscharfe, farbgetreue und sehr gut belichtete Bilder zaubert die D90. Allerdings muss ich anmerken, dass ich nur originale Nikon-Objektive besitze. Die gewaehrleisten das bestmoegliche Ergebnis. Objektive von Fremdherstellern koennen schon mal die Qualitaet der Bilder mindern. Mein erster Eindruck nach 2 Wochen ist: Wer mit dem Gedanken spielt, die D90 zu kaufen, sollte nicht lange warten. Meine Rezension werde ich in den naechsten Wochen ausbauen, da ich noch viel probieren muss.
Tolles Team November 1, 2008 KW 15 aus 17 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein tolles Team sind D90 in Verbindung mit dem 18-105er Objektiv. So viel kann ich nach wenigen Tagen Test schon sagen. Wollte eigentlich "nur" eine gute Optik fuer die Minolta 5D, stellte mir aber doch die Frage, ob ich beim System bleibe. Sony baut - jedenfalls bis zur Alpha 700 -nur winzige Sucher. Live-Bild-Spielereien mit Klappdisplay muessen es aber bei mir nicht sein, sonderen eher ein solides fotografisches Handwerkszeug. So machte ich mich lange auf die Suche. Wie vom Blitz getroffen, sah ich im Sommer die ersten Veroeffentlichungen zur D90: Und da war die Entscheidung gefallen - die oder keine. Zur Optik: Vignettierung bei hoeheren Brennweiten - je nach Motiv schon im Sucher sichtbar. Verzeichnung ist vorhanden, aber besser als ich dachte (zumindest besser als die Minolta Kit-Linse zuvor). Kunststoffverarbeitung - aber das muss einen wirklich nicht erschrecken. Die Optik ist grundsolide verarbeitet, nichts wackelt und sie sitzt wie in Stein gemeisselt in der Bajonett-Fassung. Beeindruckend: Tolle Schaerfe und schoene Farben. Und endlich bauen auch die beiden "Grossen" Bildstabis ein. Zwar nicht im Gehaeuse, was eigentlich noch die bessere Variante waere, aber zumindest auch in den preiwerten Optiken. Und die schoene Erkenntnis: Das Ding funktioniert auch einwandfrei. Gut auch das leise Eintauchen des Autofokus durch den Ultraschallmotor. Die Kamera selber ist in der Tat beinahe die "eierlegende Wollmichsau". Vielfaeltige Ausstattungsmerkmale (wobei mich der Video-Modus nicht wirklich interessiert), ein griffiges solides Gehaeuse, ein - ganz wichtig - grosser und gut einsehbarer Pentaprismensucher. Und das alles so verpackt, dass man auch damit noch reisetauglich ist. Meine Praeferenz liegt bei der Landschaftsfotografie. Und da habe ich gestern schon trotz truebem Wetter schoene Ergebnisse erzielt. Die Farben des Herbstlaubs kommen toll rueber. Im uebrigen gibt es eine Menge an individuellen Einstellmoeglichkeiten. Wobei eine der wichtigsten sicher die Dynamikoptimierung ist. Sehr schoen geloest. Alles in allem bin ich sehr zufrieden. Und diese Optik ist ebenfalls klar zu empfehlen, da sie durchaus dem Leistungsvermoegen der Kamera gerecht wird. Dies waren die Erfahrungen von Color-Foto. Ich selbst bin zwar kein wandelndes Messlabor - aber die guten Ergebnisse kann ich schon sehen. Und wenns ein wenig professioneller sein soll, nehme ich die sehr preiswerte und gute Festbrennweite 50mm 1,8. Fazit: Nach guten Spiegelreflex-Kameras (Minolta 7000 in den 80ern, EOS 50E Ende der 90er und auch die Dynax 5D) bin ich nun beim besten Teil angekommen, was ich je mein eigen nennen konnte. Tolle Arbeit Nikon! Achtung, Nachtrag zum Displayschutz vom 19.11.!! Das Kunststoff-Display-Schutz-Cover war fachgerecht aufgeklemmt und nach einiger Zeit habe ich schon die ersten Kratzer bemerkt. Macht nichts, habe ich mir gesagt, zum Glueck ist das ja nur der Schutz und das Display bleibt sauber. Weit gefehlt. Wollte beides mal mit einem geeigneten Microfasertuch saeubern und musste mit Erschrecken feststellen, dass die beiden dicken Kratzer wie fotokopiert auf der Innenseite des Display-Schutzes sowie in gleicher Weise auf dem Display selber waren. Kann nur so passiert sein, dass sich Staubpartikel zwischen Display und Schutzcover geschmuggelt haben und jeweils bei Druck (z.B. Reinigung auf der Aussenseite) beidseitig die Schaedigungen hevorgerufen haben. Was eigentlich ein Segen sein soll, ist hier leider ins Umgekehrte geschlagen. Und ich schicke voraus, dass ich mit der Cam kein Unwesen getrieben habe und sie eher wie ein rohes Ei behandele. Mit den zwei Kratzern kann ich leben, zumal sie sich sicher nach einigen Durchgaengen mit einem guten Reinigungstuch sicher noch etwas abschwaechen. Aber meine Lehre daraus ist: Weg mit dem Schutz und die bisherigen Erfahrungen umgesetzt. Die sehen naemlich so aus, dass ich schon mehrere Digicams ohne jeden Schutz - aber auch ohne nennenswerte Beschaedigungen des Displays - auch ueber mehrere Jahre - benutzt habe. Fazit: Weg mit der Schutzhuelle und einfach so weiter fotografieren. An meiner Bewertung von Kamera und Objektiv aendert sich allerdings dadurch ueberhaupt nichts. Auch nach weiteren Tests (mit Antiverwackler und 1600 ASA naechtens in Paris unterwegs gewesen...) einfach nur TOP!!
DSLR-Amateurklasse - neu definiert! Oktober 26, 2008 Happy Day 29 aus 31 fanden die folgende Rezension hilfreich
Seit mittlerweile drei Wochen bin ich stolzer Besitzer einer Nikon D90 mit 18-200 VR-Objektiv. Bislang ist meine Erfahrung, dass mit dieser Kombination scharfe, detailreiche Fotos mit einer sehr realistischen Farbwiedergabe und hohem Kontrastumfang, voellig rauschfrei bis ISO 400 moeglich sind. Ein ganz leichtes Rauschen ist ab ISO 800 feststellbar, aber selbst bei ISO 1600 ueberrascht die D90 immer noch mit guten Ergebnissen, und dies nicht nur bei schoenem Wetter. Bezueglich Rauschverhalten duerfte Nikon derzeit die Nase vorne haben. Nun moechte ich im folgenden sorgfaeltig unterscheiden zwischen dem, was die Kamera (= das Gehaeuse) an Leistungsumfang bietet und dem, was das mitgelieferte Kit-Objektiv so alles kann bzw. nicht kann. 1. Die Kamera Die D90 kann sehr viel, fast schon zu viel. Was zunaechst auffaellt, ist die unglaublich gute Handlage der Kamera. Sie schmiegt sich in groessere und kleinere Haende und liegt selbst in meinen nicht gerade typisch teutonisch grossen Greifwerkzeugen, als sei das Gehaeuse eigens fuer mich angefertigt worden! Verarbeitung und Materialien sind von hoechster Qualitaet, auch wenn der Gehaeuserahmen nicht aus Metall besteht wie bei den Profikameras von Nikon, sondern aus Kostengruenden aus GFK* gefertigt wird. Der extrem hochwertigen Haptik tut dies allerdings keinen Abbruch, und ueberdies spart es auch noch Gewicht. Fast saemtliche Bedienelemente sitzen genau da, wo man sie gut erreichen kann und intuitiv auch erwartet. Dies verdient beste Noten in Punkto Ergonomie. Erstklassig ist auch das 3 Zoll grosse, sehr hoch aufloesende Display auf der Rueckseite, das mit bisher nicht gekannter Brillanz und detailreicher Wiedergabe begeistern kann. Menuefuehrung und -struktur sind sehr gut und anwenderfreundlich gewaehlt, die Bedienung weitgehend intuitiv. Trotzdem sollte man das ca. 280 Seiten umfassende Handbuch nicht einfach ungelesen in den Schrank legen, sondern sich zumindest mit den Teilen vertraut machen, die die grundsaetzlichen Einstellungen der Kamera betreffen; dies wird jedem Benutzer viel Frust ersparen. Die Batterielaufzeit ist sehr gut, auch mit haeufigem Blitzlicht-Einsatz haelt die D90 einen lieben langen "Fototag" durch, wobei die Kamera praktisch 12 Stunden eingeschaltet bleibt. So etwas habe ich in dieser Form noch nicht erlebt. Grosses Kompliment an die Ingenieure von Nikon. Die Geschwindigkeit der D90 bei Schnappschuessen oder Serienaufnahmen ist gut, aber lange nicht so hoch wie z. B. bei der D3 oder D700. Dies macht nichts, da es sich bei der D90 um eine Amateurkamera und nicht um ein Profimodell fuer Sport- und Actionfotografen handelt. Dazu passend ist auch der Autofokus. Er muesste fuer die Sportfotografie etwas schneller und praeziser sein (hier setzt die D3 immer noch Massstaebe), aber insgesamt gibt es bei der Fotografie durch den Sucher nur wenig Anlass zur Kritik. Die manuelle Auswahl des geeigneten AF-Messfeldes ist geradezu kinderleicht, sollte sich die automatische Auswahl einmal auf das falsche Objekt eingeschossen haben. Geradezu inakzeptabel traege ist der AF aber bei Fotos im LiveView und "komplett fuer die Tonne" bei Videoaufnahmen. Natuerlich gibt es einen Vollautomatik-Modus fuer die Belichtung, aber der erlaubt kaum eine wirksame Kontrolle ueber die Schaerfentiefe oder die ISO-Einstellung. Die Vollautomatik ist gut fuer Schnappschuesse, aber mehr auch nicht. Interessant wird es bei der Zeit- und Blendenautomatik, wobei letztere fuer Sportfotografen wohl unverzichtbar ist, waehrend die erstere fuer Landschafts-, Architektur-, Portrait-, Makro- und allgemeine Fotografie die erste Wahl sein duerfte. Die Motivprogramme sind m. E. nicht gerade ideal, besonders faellt bei den Portrait-Modi auf, dass viel zu frueh das Blitzlicht zugeschaltet wird. A propos Blitzlicht: Der eingebaute Pop-up-Blitz ist ganz brauchbar, aber fuer ernsthafte Blitzlicht-Fotografie nur eingeschraenkt geeignet, weil die Reichweite und Gleichmaessigkeit der Ausleuchtung recht begrenzt sind. Auch wenn Geraete wie das SB-800 nicht billig sind, aber auf die Dauer wird man kaum um ihre Anschaffung herumkommen, wenn man mehr benoetigt als einen Aufhellblitz auf kurze Distanzen. Der vollautomatische Weissabgleich funktioniert i. d. R. gut und zuverlaessig, liegt bei Kunstlicht aber manchmal daneben. Hier empfiehlt sich der manuelle Eingriff und vor allem die Option, nicht im Format JPG, sondern mit Rohdaten (Nikons FAW-Format heisst NEF) zu arbeiten, dann laesst sich der WA nachtraeglich problemlos am Computer korrigieren. Das Active D-Lighting ist schon aus der D60 bekannt und hellt bei Gegenlichtaufnahmen automatisch die dunklen Bildpartien auf, um so den Kontrastumfang zu erhoehen. Es ersetzt bei extremen Lichtverhaeltnissen zwar nicht den Griff zur manuellen Korrektur, verhindert aber wirksam, dass man bei unterlassener Korrrektur nur mit Aufnahmen dasteht, bei denen sich nichts mehr machen laesst, weil saemtliche Bilddetails in den dunklen Bildpartien voellig in einer "Orgie von Schwarz abgesoffen" sind. Positiv ist auch das Auto-Bracketing, also die Moeglichkeit zur Erstellung von Belichtungsreihen. Gerade fuer Liebhaber der HDR-Fotografie (ja, ich gehoere auch dazu) ist dies eine unverzichtbare Arbeitserleichterung. Die eingebaute Fotobearbeitung ist natuerlich kein Ersatz fuer Photoshop oder das separat zu erwerbende Capture NX 2 (obwohl es mit knapp 200 Euro recht teuer ist, empfehle ich es nachdruecklich jedem ernsthaften Fotografen, der seine Aufnahmen im Format NEF, Nikons eigenem RAW-Format, erstellt). Es erlaubt aber neben einigen rudimentaeren Korrekturmoeglichkeiten eine Konvertierung der Aufnahmen im NEF-Format nach JPG und damit die sofortige Weitergabe von Aufnahmen an Leute, die keine Moeglichkeit zur Bearbeitung von NEF-Daten haben. Die D-Movie-Funktion der D90 habe ich nur einmal getestet und komme zu dem Fazit, dass man sie besser weggelassen haette. Die Videos werden so schlecht, dass jede Bridgekamera hier zu besseren Resultaten kommt. Mit der Kamera in Freihand ist ein gleichzeitiges Fokussieren und Zoomen schlichtweg unmoeglich, zudem werden die Tonaufnahmen einfach nur grottenschlecht. Hier sollte man wirklich nur "Stummfilme" aufzeichnen und die Kamera vor der Aufnahme auf ein stabiles Stativ schrauben, dann hat man beide Haende fuer das Fokussieren, Zoomen und das Schwenken der Kamera frei. Das Fotografieren im LiveView-Modus verdient ebenfalls das Praedikat "aeusserst entbehrlich." Der Grund liegt hauptsaechlich im extrem langsamen Autofokus; jede Kompakt- und Bridgekamera kann das besser. Der Vorteil einer SLR liegt in der Fotografie durch den optischen Sucher, und auch Nikon sollte diesbezueglich die Weisheit beherzigen, dass ein Schuster immer bei seinen Leisten bleiben sollte. Insgesamt ueberzeugt die D90 mit einer Reihe vorzueglich implementierter Funktionen, einer in ihrer Preisklasse kaum noch zu ueberbietenden Material-, Verarbeitungs-, Handhabungs- und Bildqualitaet und zeigt dabei nur wenige Schwaechen. 2. Das Kit-Objektiv 18-200 VR Fuer ein Objektiv mit einem 11fachem Zoomfaktor ist das 18-200 VR erstaunlich klein und leicht. Es verfuegt im Gegensatz zu der sehr billigen Einsteiger-Kombi 18-55 VR + 55-200 VR dabei ueber einen Bajonettring aus Metall (statt aus Plastik). Der eingebaute Silent Wave-Autofokus arbeitet ausreichend schnell und zuverlaessig. Die Abbildungsleistung kann im grossen und ganzen ueberzeugen, zumindest im Bereich zwischen 24 und 120 mm. Im Weitwinkelbereich zeigen sich zwischen 18 und 24 mm allerdings starke Tonnenverwoelbungen, und ab 135 mm verzeichnet das Objektiv recht deutlich kissenfoermig, zudem treten sichtbare Vignettierungen auf. Mit Hilfe von Capture NX 2 lassen sich diese Fehler allerdings auf ein ertraegliches Mass reduzieren. Fotografieren mit vollstaendig geoeffneter oder zu weit geschlossener Blende (ab Blende 16) fuehrt zu Qualitaetsminderungen in der Abbildung; hier bestehen leider keine einfachen Korrekturmoeglichkeiten mittels Software. Wenig Anlass zur Kritik bietet dagegen der bei Nikon immer in die Objektive eingebaute Verwackelungsschutz VR. Verfuegt der Fotograf ueber eine ruhige Hand, so sind Freihandaufnahmen selbst bei einer 1/10 Sekunde im leichten Telebereich (bis 70 mm) durchaus moeglich. Das 18-200 VR ist ein echtes Allround-und Reise-Objektiv fuer Fotografen, die sich unterwegs nicht mit einer Vielzahl von Objektiven belasten moechten. Es bietet eine insgesamt gute Abbildungsleistung mit Schwaechen am Anfang und Ende des Brennweitenbereiches und erlaubt praktisch keine echte Makrofotografie. Zudem ist die Lichtstaerke mit 3,5 bei 18 und 5,6 ab 135 mm nicht sehr hoch, was aber durch eine Erhoehung der ISO-Werte kompensiert werden kann. 3. Gesamturteil: Mit dem Kit D90 + 18-200 VR bietet Nikon eine rundum empfehlenswerte Kombination fuer anspruchsvolle DSLR-Amateurfotografen. Profis werden wohl die Finger von diesem Angebot lassen, weil die Qualitaet des Objektivs nicht mit der des Gehaeuses mithalten kann. --- * GFK = Mit Glasfasern verstaerkter Kunststoff, i. d. R. Polyamid.
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