No Country for Old Men | 
| Regie: Ethan Coen, Joel Coen Schauspieler: Tommy Lee Jones, Javier Bardem, Josh Brolin Studio: Paramount Home Entertainment
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Bewertung: 74 Rezensionen Verkaufsrang: 138
Format: Dolby, Pal, Surround Sound Sprachen: Deutsch (Original Language), Englisch (Original Language), Tuerkisch (Original Language), Deutsch (Subtitled), Englisch (Subtitled), Tuerkisch (Subtitled) Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren Region: 2 Seitenverhältnis: 16:9 Laufzeit: 117 Minuten Versandgewicht: 0.2 Maße (innen): 7.1 x 5.4 x 0.6
MPN: P453755 EAN: 4010884537550
Freigabe-Datum: 2007 Veröffentlichung: Oktober 6, 2008 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand: OVP
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| Redaktionelle Rezensionen:
Product Description Paramount No country for old men, USK/FSK: 16+ VA-Datum: 06.10.08
Aus der Amazon.de-Redaktion Mit No Country for Old Men ist Joel und Ethan Coen ein Meisterwerk gelungen. Mit vier Oscars ausgezeichnet brillieren James Brolin, Javier Bardem und Tommy Lee Jones in diesem Neo-Noir-Western aus den staubigen Weiten an der texanisch-mexikanischen Grenze. Die Karriere der Coen-Brueder zeichnet sich seit jeher durch ihr unausgeglichenes Werk aus. Neben Geniestreichen wie The Big Lebowski oder Fargo findet sich beinahe Peinliches wie Ladykillers oder Ein unmoeglicher Haertefall. No Country for Old Men ist in gewisser Weise eine Rueckkehr zu den eigenen Wurzeln. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Pullitzerpreistraeger Cormac McCarthy wird eine archaisch anmutende Geschichte im kargen Grenzland zwischen Texas und Mexico erzaehlt. Vietnam Veteran Llewelyn Moss (James Brolin) stoesst bei der Jagd auf Wild im Grenzgebiet zufaellig auf den blutigen Tatort eines misslungenen Geschaefts. Zwischen den Leichen, ein Schwerverletzter, eine Ladeflaeche voller Drogen und zwei Millionen Dollar in Cash. Moss ueberlegt nicht lange. Das Geld ist der Ausweg aus Trailer Park Elend und Perspektivlosigkeit. Zurueck bei seinem Maedchen meldet sich sein Gewissen. Er schnappt sich einen Kanister Wasser und faehrt zurueck um zu helfen. Es ist dies die einzige "gute" Tat im Film die bezeichnenderweise eine unausweichlich erscheinende Eskalation der Gewalt ausloest. Formal erinnert vieles an Blood Simple, den duesteren Erstlingsfilm der Coen Brueder. Knappe Dialoge, der Verzicht auf einen unterstreichenden Soundtrack, die Verdichtung der Handlung auf das Wesentliche. Dazu die archaische Landschaft, die weit ab von Grossstaedten beinahe zwangslaeufig existentielle Themen in den Mittelpunkt rueckt. Die Romanvorlage hat grossen Anteil daran. Neben Moss werden mit dem eiskalten Killer Chigurh (gespielt von einem umwerfenden Javier Bardem, der fuer seine Leistung auch mit dem Oscar ausgezeichnet wurde) und dem verwittert-desillusionierten Sheriff Bell (Tommy Lee Jones) zwei Figuren eingefuehrt, die den minimalistischen Plot ueber das Genre hinausheben. Bell steht fuer eine Generation oder vielmehr eine Haltung, die den Bezug zur Postmoderne verloren hat. An einer Stelle wird kopfschuettelnd festgestellt dass man der unkontrollierbaren Gewalt nichts entgegenzusetzen haette um gleichzeitig darueber zu lamentieren wie junge Maedchen mit gruen gefaerbten Haaren durch die Strassen laufen. Chigurh auf der anderen Seite irritiert alleine schon durch seinen Namen. Wie ein schwarzgekleideter Todesengel metzelt sich der Killer stoisch und emotionslos durchs Geschehen. Er verwendet fuer seine Exekutionen ein Bolzenschussgeraet als handle es sich bei den Opfern um Schlachtvieh. Das Absurde der Figur wird durch seine laecherliche Topffrisur unterstrichen. Am Ende verstoert No Country for Old Men durch seine dekonstruktivistische Kraft. Die immergleichen Bilder von staubigen Strassen, primitiven Tankstellen oder oeden Motels im Nirgendwo erfahren eine Neubewertung. Sie haben nichts von der Vorhersehbarkeit der Geschichten mit denen man sie verbindet. Moralische Kategorien werden aufgehoben und im letzten grossartigen Monolog von Sheriff Bell hat No Country for Old Men endgueltig die Fesseln des Genrekinos gesprengt. Thomas Reuthebuch
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| Kundenrezensionen: Gelesen 69 mehr Rezensionen...
coen wahnsinn Dezember 2, 2008 bodom76 (hamm) no country for old men ist ein typischer film der coen brothers.....stellenweise erinnert mich das ganze an fargo... solche filme sind wahre perlen.....mehr davon wuerde auch 10 sterne verteilen:)
schlecht! November 29, 2008 R.F. (Karlsruhe) 0 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
Was an dem Film so toll sein soll, muss mir mal einer verraten! Von allen hochgejubelt finde ich das Teil einfach nur schlecht! Bin mit sehr hohen Erwartungen in den Film gegangen, aber bitter enttaeuscht worden. Die Handlung ist ziemlich platt und da hilft auch der psychopathische Druckluftkiller nichts - was sollte das eigentlich? Einerseits will man authentisch sein und verlegt den Film wegen der behandelten Problematik in die 80iger und dann kommt so ein Mist daher, wo ein Profi Killer mit ner Druckluftflasche durch die Gegend latscht. Zum Schluss mussten die C-Bros den Film wohl zum Ende bringen, darum wird auch gar nix gross abgehandelt, es liegen halt einfach ein paar Leichen rum und das wars. Darum von mir ganz miese Wertung fuer einen Film, der den Weg ins Kino nicht wert war!
Wie bekommt ein solcher Film 4 Stk.Oscar ??? November 28, 2008 Berti aus dem Salzkammergut 1 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
Gehoert fuer mich zu den schlechtesten Filmen.Extrem in die laenge gezogen,zwar teilweise brutal,aber trotzdem langweilig. Die Story ist einfach schlecht. Wuerde von mir keinen Stern bekommen wenn moeglich.
Hype hyper "no contry for old men" November 25, 2008 A. Kapischke 3 aus 9 fanden die folgende Rezension hilfreich
No Contry for Old Men gewann vier Oskars, stammt von den vemeindlich so genialen Coen Bruedern und normalerweise sollte etwas dran sein an diesem Film. Dieser Film ist in meinen Augen nichts anderes als voellig ueberbewertetes Szenekino. Ich moechte den beiden Coen Bruedern nicht vorwerfen, dass sie ihr Handwerk einfach nicht verstehen und in meinen Augen voellig zu Unrecht einen solchen Kultstatus geniessen, aber bei diesem Film kann ich einfach nicht anders, als so zu denken. Episodenhaft wird hier eine Verkettung von Zufaellen erzaehlt, die in einer Jagd muendet, in der sich bald herauskristallisiert, dass nur einer von den vielen Jaegern wirklich jagt. Viele visuelle Andeutung sind einfach laecherlich einfaeltig, die Charaktere nicht sonderlich interessant oder gar revolutionaer. Manche glauben, dar chaotische Plot ist Kunst, ich denke es ist einfach Unvermoegen. Wenn man intelligent verschachtelte Plots sehen will, empfehle ich Lost Highway. Psychotische Killer gab es zu genuege, hier gibt man ihm einfach zwei untypische Waffen, einen haesslichen Haarschnitt und schon purzeln die Oskars. Fazit: Der Film ist nichts anderes, als eine Aneinanderreihung von vermeindlichen Coolen oder Kultigen Szenen, die mal mehr mal weniger zuenden und im Gesamtkontext einfach zu garnichts taugen. Dialoge wirken billig, gewollt und nicht gekonnt. Visuell nichts besonderes, und Action hat er eigentlich auch nicht richtig, von Spannung nicht zu sprechen. 1 Stern ist eigentlich zu viel
"No Country for Old Men" November 23, 2008 billy 7 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich
"No Country for Old Men" wurde als bester Film des Jahres ausgezeichnet und erhielt meist positive Kritiken. Diesen kann ich mich nur teilweise anschliessen. Der Film kann mit einer stylsicheren Inszenierung und einer gelungenen Optik punkten. Das Erzaehltempo ist eher gemaechlich, fuer eine durchweg gespannte Atmosphaere ist anfangs jedoch gesorgt. Die gut eingesetzten Actionszenen und das kaltbluetige Vorgehen des Killers verleihen dem Ganzen den noetigen Biss. Mit zunehmender Spieldauer wird der Film dann doch stellenweise sehr langatmig und kann das anfangs noch gute Niveau nicht halten. Die Handlung macht keinerlei Fortschritte mehr und der Film endet dann abrupt mit einem nicht zufrieden stellenden Schluss. Von den Darstellern ist mit Sicherheit Javier Bardem herauszuheben, der in seiner Rolle als unfehlbarer Killer ueberzeugt und dessen Auftritte ganz klar mit zu den Hoehepunkten zaehlen. "No Country for Old Men" bietet ein paar ueberzeugende Momente, fuer den besten Film des Jahres reicht dies jedoch keineswegs aus. 6 von 10
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