The Appeal | 
| Autor: John Grisham Urheber: John Grisham Verleger: Dell, N.Y.
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Bewertung: 5 Rezensionen Verkaufsrang: 2071
Medium: Broschiert Seiten: 484 Versandgewicht: 0.5 Maße (innen): 6.9 x 4.2 x 1.2
ISBN: 0440296889 EAN: 9780440296881
Publikation: August 2008 Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
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| Kundenrezensionen:
Enttaeuschend November 5, 2008 Cassiopeia (Neuss, NRW) 0 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich habe schon viele gute Romane von Grisham gelesen, aber von diesem war ich wirklich enttaeuscht. Der Geschichte fehlt irgendwie der rote Faden. Der Anfang ist gut und spannend, dann hat man allerdings das Gefuehl, der Autor weiss noch nicht so recht, in welche Richtung welcher Erzaehlstrang laufen soll. Die emotionale Wandlung des Richters im letzten Teil finde ich zudem sehr an den Haaren herbeigezogen und wenig glaubwuerdig. Der Roman bietet sicherlich einen ganz interessanten Einblick in die politischen Verhaeltnisse des amerikanischen Rechtssystem, aber man haette erzaehlerisch mehr daraus machen koennen.
Sehr empfehlenswert - David vs. Goliath Oktober 21, 2008 S. Wagner 1 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
TOP TOP TOP Grisham schafft, mit diesem Meisterwerk, eine sehr detailgetreue Wiedergabe unserer "Demokratie". Imgrunde genommen ist es mal wieder ein David vs. Goliath Beispiel, mit einem sehr cleveren Ende.
Who needs this book? September 6, 2008 Matthias Hofmann 0 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
This could have been another great political thriller - if it had a proper ending. As it is, it ends in the middle of nowhere, no loose strands tied up and the bad guy winning. If I want to read something like that, I open a newspaper. Reading Grisham used to mean entertainment with a serious streak, which it doesn't in case of "The Appeal". If there won't be a sequel anytime soon, don't buy - or at least don't complain, that you haven't been warned.
Sogar ein notwendiges Buch? September 5, 2008 G. J. Matthia (Berlin) 7 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich
John Grisham ist Autor. John Grisham ist Jurist. John Grisham ist Christ. In seinem Roman The Appeal werden alle drei John Grishams sichtbar und praegen die Lektuere. Manch einen Leser wird dies womoeglich nicht recht schmecken, aber auf mich wirkte dieses Buch so, als sei es das bisher ehrlichste und persoenlichste seiner Erzaehlwerke. Das Buch beginnt mit einem Ende. Dem Ende eines Prozesses, den eine Witwe gegen das Unternehmen fuehrt, durch dessen sorglosen Umgang mit chemischen Abfaellen nicht nur ihr Mann an Krebs erkrankt und gestorben ist, sondern eine ganze Stadt vergiftet wurde. Die Firma wird zu einer Geldstrafe von 41 Millionen Dollar verurteilt. Grisham erzaehlt aus wechselnder Perspektive, was nach dem Urteil und vor der Berufungsverhandlung (daher der Titel The Appeal ) geschieht. Der Leser begleitet mal den Milliardaer, der seine Firma Krane Chemicals Co. vor der Zahlung der enormen Geldsumme bewahren will, mal die Witwe, die nderen geschaedigten Bewohner der Stadt und deren Anwaelte, die, da ja Berufung eingelegt wurde, keinen Cent von den Millionen bekommen und mit dem finanziellen Ruin kaempfen, mal denjenigen, der in der Berufungsverhandlung das Zuenglein an der Waage zugunsten des verurteilten Unternehmens sein soll sowie diejenigen, die fuer seinen rasanten Aufstieg Sorge tragen. Das Buch wird als Thriller beworben, es ist aber eher ein - allerdings durchweg spannender - Gesellschaftsroman. Ein Roman auf jeden Fall, der schonunglos aufdeckt, was nicht aufgedeckt werden will: Nicht nur die Politik ist ein schmutziges Geschaeft und kaeuflich, das Gleiche gilt auch fuer das Rechtswesen. Wer die noetigen Geldmittel hat, kann - von der Oeffentlichkeit unbemerkt - darauf hinwirken, dass ein Gericht die Entscheidung in seinem Sinne faellt. Krane Chemicals hat das Geld und die richtigen Berater: We target a supreme court justice who is not particularly friendly, and we take him, or her, out of the picture. So einfach ist das. Das Buch ist einerseits ein Zeugnis dafuer, wie satt John Grisham die wild wuchernde Korruption in Justiz und Politik hat, andererseits verkneift er sich jegliches platte Moralisieren. Er haelt dem Leser, und damit nicht zuletzt seiner Heimat Mississippi, einen Spiegel vor, ohne Wertungen abzugeben. Er schreibt als Chronist, und was er berichtet, ist dazu angetan, den Leser zumindest zu beunruhigen, wenn nicht gar eine Gaensehaut zu verursachen. Sollte Amerika wirklich so funktionieren, wie in diesem Buch? Die Antwort, die John Grisham im Nachwort gibt, ist eine doppeldeutige. All characters herein are purely fictional. Any similarity to a real person is coincidental. There is no Cary County... ...now that I have impugned my own work, I must day that there is a lot of truth in this story. Auch den christlichen Gemeinden und Kirchen haelt er mehrfach einen Spiegel vor das Gesicht. In diesem Roman treten Geistliche und Laien auf, die alle meinen, Gott auf ihrer Seite zu haben. Sie koennen es auch samt und sonders begruenden. Und dennoch stehen sie auf absolut gegensaetzlichen Positionen, waehrend die Berufungsverhandlung naeher rueckt. In einer amerikanischen Rezension zum Buch las ich: Who knew that the mega-best-selling Grisham wanted to be a sort of Old Testament prophet fulminating against our sins? In The Appeal , he pulls that off beautifully. Der Christ John Grisham scheut sich tatsaechlich nicht, wie ein Prophet des Alten Testamentes Jauchegruben im eigenen Lager aufzudecken - und das ist auch gut so. Der Roman hat fuer mich, den juristischen Laien, noch dazu in Deutschland, einige Bestandteile, die ich zur Kenntnis nehme, ohne sie recht zu verstehen. Der Jurist John Grisham weiss sicher besser in den Paragraphen seines Landes Bescheid als ich, und ehrlich gesagt ist das juristische Dickicht auch nicht so entscheidend fuer die Geschichte, die er erzaehlt. Der Autor John Grisham schliesslich zeigt sich von seiner gewohnt guten Seite. The Appeal ist nicht sein bestes Buch, aber es ist auch kein Durchhaenger. Ich will an dieser Stelle nicht verraten, wie der Roman endet. Dies zu entdecken bleibt jedem Leser ueberlassen, und ich bin ueberzeugt, dass der Weg durch die ueber 350 Seiten auch fuer andere so spannend und mitreissend sei wird, wie er fuer mich war. Mein Fazit: Kein Meisterwerk, aber ein sehr gutes Buch, womoeglich sogar ein sehr notwendiges Buch, weil es in der Lage ist, Augen zu oeffnen. Auch wenn der Blick auf die Realitaet dann schmerzhaft ist. Sprachlich und erzaehlerisch fand ich das Buch - wie von John Grisham gewohnt - ohne Makel. In erster Linie ist und bleibt er natuerlich, obwohl Jurist und Christ, Schriftsteller. Und zwar einer, der sein Handwerk beherrscht. (Ich habe das Original gelesen, inwieweit die deutsche Uebersetzung gelungen ist, vermag ich nicht zu beurteilen.)
Grisham is back! September 3, 2008 Putroko Kristyanto (Ruesselsheim, Germany) 2 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
I wasn't really disappointed by the last books of Grisham. But then again, those books were not what you would call masterpiece. "The Appeal" seems to be a positive step back to the old days. A gripping story with a couple of twists as the story goes. You start to wonder where it might lead, will the "bad guys" win? Or is it another Hollywood style happy ending? It is a good book. I give this book a 4+.
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