Veronika beschliesst zu sterben | 
| Autor: Paulo Coelho Urheber: Paulo Coelho, Maralde Meyer-minnemann Verleger: Diogenes Verlag
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Medium: Taschenbuch Ausgabe: 24., Aufl. Seiten: 223 Versandgewicht: 0.4 Maße (innen): 7.1 x 4.5 x 0.7
ISBN: 3257233051 EAN: 9783257233056
Publikation: Februar 2002 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Versand: Internationaler Versand möglich Zustand: Gebraucht -- Sehr gut, Mängelexemplar - Verschiedene Stellen leicht geknickt, Versand als Büchersendung oder per DHL in sicherer Buchversandtasche, Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer, Versand weltweit, Geld zurück Garantie / delivery worldwide, publishing house-freshly, dispatch in safe air cushion bag, MONEY BACK WARRANTY
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| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion Slowenien? Wo das liegt? Veraergert ueber die Borniertheit eines auslaendischen Zeitungsartikels beginnt die junge Slowenin Veronika, einen geharnischten Antwortbrief an den Verfasser zu entwerfen. Fast hat sie ueber ihrem Zorn vergessen, dass sie gerade eine Ueberdosis Schlaftabletten eingenommen hat und eigentlich auf den nahen Tod wartete, als ihr neben dem Bett dieser Artikel ins Auge fiel. So viel Zeit muss sein. Die Wirkung hat noch nicht eingesetzt und Veronika begann sich ohnehin fast ein wenig zu langweilen, also schreibt sie. Dann schlaeft sie ein. Als sie wieder erwacht, befindet sie sich in Villete, dem beruechtigten Irrenhaus von Ljubljana. Nicht ohne Humor, dieser Einstieg, und ein sehr gelungenes Portraet der an Ereignislosigkeit und Lebensueberdruss leidenden jungen Frau -- sofort ist man ihr ganz nahe. Coelho brannte dieses Thema schon lange unter den Naegeln, wurde er in den 60er Jahren von seinen Eltern doch selbst dreimal in die Psychiatrie eingewiesen, die Gruende hierfuer sind ihm bis heute unklar. Was ihm hingegen klar wurde war, wie dort Begriffe wie Normalitaet und Verruecktheit auf den Kopf gestellt wurden. Sehr bald merkt Veronika, dass in diesem Kuckucksnest voll ueberschaeumender, fantasievoller Figuren die verschlossen-muerrischen Waerterinnen die eigentlichen Verrueckten sind, stumpf und ohne jeglichen Lebensfunken ihre Arbeit verrichtend. Dr. Igor, der Anstaltsleiter, staendig am Erproben fragwuerdiger Therapiemethoden und fuer den Anstaltsalltag kaum zu erwaermen, steigert das Ganze endgueltig ins Absurde. Eine Figur, die fuer einen skurrilen Stimmungsmix aus Zauberberg und Kottan ermittelt sorgt. Als man Veronika schliesslich mitteilt, dass sie eines schweren Herzfehlers wegen nur noch wenige Tage zu leben hat, gewinnt sie wider Erwarten ihren Lebenswillen zurueck, ueberwindet in kurzer Zeit ihr unausgelebtes Dasein und erlebt zudem eine unerwartete Liebe. In diesen Passagen schlaegt Coelho Funken, sie machen dieses zarte Buch zu einem absoluten Hochgenuss. --Ravi Unger
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| Kundenrezensionen: Gelesen 193 mehr Rezensionen...
ein tiefgruendiges, bewegendes Buch - grossartig August 19, 2008 Annika Ich bin ueberzeugt davon, dass Veronika beschliesst zu sterben" eines der schoensten Buecher ist. Sobald man die ersten paar Seiten dieses Buches gelesen hat, ist man von dieser Geschichte schlichtweg fasziniert. Nach diesen Zeilen wird einem wieder bewusst, was im Leben wichtig ist und was zaehlt, denn das LEBEN an sich ist das wichtigste und kostbarste das wir besitzen. Dieses Buch motiviert dazu sich mit dem Leben zu befassen und jede Minute auszukosten. Auch wenn Coelhos Stil einfach ist, vermittelt er genau die Dinge die im Leben wichtig sind. Coelho ist fuer mich einer der groessten, denn er hat es immer wieder vollbracht mich nach jedem seiner Werke gluecklich und zufrieden zu machen - grossartig!!
SEHR enttaeuschend August 11, 2008 los lisos (Traiskirchen) 0 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
um paulo coelho herrscht ja ein riesen hype, da dachte ich mir, dass hier etwas dran sein muss. wurde leider eines besseren belehrt... die geschichte rund um veronika und die patienten, die sie in der anstalt kennen lernt, ist ja ganz interessant, zumindest reicht es, um das buch zu ende zu lesen, auch wenn das ende absolut vorhersehbar war... beim schreibstil fehlt mir absolut eine persoenliche note des autors, es wurden einfach fakten kuehl und emotionslos runtergeschrieben. die aussage des buches ist zwar klar, kommt aber total oberflaechlich rueber und wurde in anderen buechern, von vielleicht weniger bekannten autoren, bereits mit wesentlich mehr fingerspitzengefuehl vermittelt.
Mit diesem Buch wieder auf Coelho-Geschmack gekommen Juli 10, 2008 Bernhard Schinnen In der fuer Paulo Coelho bekannten Liebe zum Detail geschrieben. Eine junge Slowenierin aus gutem Hause, die alles hat, moechte mit dem Leben per Suicid abschliessen. Jedoch kommt's anders und sie landet in der Psychiatrie. Mit Witz und Leidenschaft wird der dortige Alltag beschrieben, unter Verrueckten und weniger Verrueckten. Zwischendurch erfaehrt man einiges ueber die Hintergruende des Jugoslawien-Krieges und seine Schicksale. Kurzweiliger Lesegenuss. Eigentlich hatte ich mit den beiden Buechern "11 Minuten" und "Jakobsweg" von Paulo Coelho genug. Dieser Roman hat mich wieder auf den Geschmack gebracht.
Lebe jeden Tag, als koennte es Dein Letzter sein.... Juni 25, 2008 N. Ohl (Hanau, Hessen) 0 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
.... und kuemmere Dich nicht um die "Anderen". So oder so aehnlich koennte man dieses grandiose Buch zusammenfassen. Die Lektuere dieses Romans hat mich in der Tiefe meiner Seele beruehrt und mich mal wieder daran erinnert, dass jeder seines eigenen Glueckes Schmied ist. Denn es sind immer die Stimmen der "Anderen", auf die wir hoeren. Die Stimmen der "Anderen" sagen uns, wie unsere Zukunft aussehen soll, was sich schickt und was nicht, was man tragen sollte und was nicht, was moeglich ist und was nicht. Dabei vergessen wir so oft, dass es nur wir selbst sind, die das entscheiden koennen. Und wir sollten nie vergessen: das Leben ist kein Kampf, sondern ein Abenteuer. Und wo waere wohl Einstein gelandet, haette er darauf gehoert, was die "Anderen" dachten, womit sich ein Patentamtsangestellter beschaeftigen sollte. Dieses Buch laesst uns aufhorchen und in uns hineinschauen. Es bringt uns zum nachdenken und zum Traeumen. Es weckt wieder die alten Traeume aus Kindheitstagen, in denen noch alles moeglich und alles was wir sahen ein Wunder war. Endeckt Euer inneres Kind und pfeifft auf das Gerede der "Anderen". Geht im Regen spazieren, springt mit Anlauf in Wasserpfuetzen, lasst Euch den Wind um die Nase wehen und lernt, dass auch fuer Erwachsene jeder Tag ein Wunder sein kann, wenn man es zulaesst. Ich danke Paolo Coelho fuer dieses Buch. Er hat mir einmal mehr verdeutlicht, dass ich den richtigen Weg eingeschlagen habe und es keinen Grund gibt, davon abzuweichen.
langatmig. schoen. April 13, 2008 WienerLeseratte (Wien) 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
paulo coelho nimmt sich hier einem heiklen themas an, schafft es jedoch durch sein literarisches koennen und seine unglaubliche "warmherzige" ausdrucksweise, dem thema die notwendige ernste basis zu verschaffen, ohne an glaubwuerdigkeit zu verlieren oder die geschichte in angemessenen masse vorantreiben zu lassen. was den inhalt betrifft, muss bei fast 194 rezensionen nicht mehr viel gesagt werden, nur so viel: die junge, huebsche und musikalisch talentierte veronika beschliesst, ihrem leben ein ende zu setzen. nach einem missglueckten selbstmordversuch landet sie im aeusserst liberalen sanatorium "villete", wo sie erstmals freundschaft und liebe erfaehrt, traeume und liebe zulaesst und nicht nur ihrem eigenem schicksal eine kehrtwendung verleiht ... fazit: ein tolles buch, welches ein sensibles thema bearbeitet und uns lehrt, dass jedermann ein wenig verrueckt sein darf (und soll!) um seine traeume verwirklichen zu koennen. manches mal zwar etwas langatmig, wenn man jedoch bedenkt dass sich die rahmenhandlung nur innerhalb weniger tage abspielt, ist es jedoch verstaendlich, dass coelho auch die (lebens-)geschichten anderer protagonisten im roman erzaehlt. "nicht angepasst leben, das leben anpassen", so lautet die message, die ich aus "veronika beschliesst zu sterben" herausgelesen habe.
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