Nothing to Be Frightened of | 
| Autor: Julian Barnes Urheber: Julian Barnes Verleger: Alfred a Knopf
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Bewertung: 1 Rezensionen Verkaufsrang: 68538
Medium: Gebundene Ausgabe Seiten: 256 Versandgewicht: 1 Maße (innen): 8.5 x 5.7 x 1.1
ISBN: 0307269639 Dewey Dezimalzahl: 823.914 EAN: 9780307269638
Publikation: September 2, 2008 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Versand: Internationaler Versand möglich Zustand: Lieferung aus England, nach DE & Weltweit. Lieferung nach 5-8 Tage. CAIMAN EUROVERSAND, Versand direkt aus Europa mit dem ueblichen Service von CAIMAN. Unser Kundendienst (DE-FR-EN-SP-JP) steht jederzeit zu Verfuegung.
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Facettenreiche Auseinandersetzung mit Tod und Sterben Oktober 20, 2008 H., Matthias 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
"I don't believe in God, but I miss him." So lautet der erste Satz dieses halb autobiographischen, halb essayistisch-philosophischen Buches, das im weitesten Sinn um das Thema Tod und Sterben kreist. Wer sich mit der Frage nach der eigenen Vergaenglichkeit beschaeftigen will, wird die Lektuere dieses Buches als lohnend empfinden. Julian Barnes ist ein postmoderner Atheist und bietet keinen religioesen Trost an. Dennoch ist er fuer die - in seinen Augen freilich sehr unwahrscheinliche - Moeglichkeit offen, dass es vielleicht doch einen Gott geben koennte; dieser wenig dogmatische, tolerante Atheismus unterscheidet Julian Barnes auf angenehme Weise von Richard Dawkins. (Was ihn mit Dawkins allerdings verbindet, ist der trockene britische Humor, mit dem er sein Thema angeht). Barnes schreibt von seiner Kindheit, den Erinnerungen an Eltern und Grosseltern und an ihr Sterben. Er breitet auch seine Lesefruechte aus - viele davon aus der franzoesischen Literatur. Dabei schaut er sich sowohl an, was verschiedene Autoren und Philosophen ueber den Tod gesagt und geschrieben haben, als auch wie sie sich in ihrer Sterbestunde verhalten haben. Postmoderne Identitaetsvorstellungen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Wenn es eigentlich kein Ich gibt - um was trauere "ich" dann eigentlich, wenn "ich" sterbe? Man wird nicht jeder von Barnes' Ideen zustimmen - doch sind seine Gedanken so vielfaeltig, so wenig dogmatisch, so verspielt-facettenreich, dass das Buch Reflexionsprozesse anstossen wird; darin ist es ungeheuer gewinnbringend.
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