Glennkill: Ein Schafskrimi | 
| Autor: Leonie Swann Urheber: Leonie Swann Verleger: Goldmann
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Bewertung: 371 Rezensionen Verkaufsrang: 257
Medium: Taschenbuch Seiten: 384 Versandgewicht: 0.7 Maße (innen): 7.3 x 4.7 x 1.1
ISBN: 3442464153 EAN: 9783442464159
Publikation: Juni 1, 2007 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
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| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion Gestern war er noch gesund, sagt Maud. Aber heute, da liegt er schon im saftigen irischen Gras, neben dem Heuschuppen unweit des Feldwegs, ihr Schaefer: niedergemaeht von einem spitzen Spaten in der Brust. Eine einzelne Kraehe hat sich auf seinem wollenen Norwegerpullover niedergelassen und aeugte mit professionellem Interesse in sein Innenleben. Die vorwitzige Kraehe und die witzige Sprache sind bei weitem nicht das Originellste an dem Debuetroman der 30-jaehrigen Muenchner Autorin und Irland-Freundin Leonie Swann. Das Originellste sind mit Abstand Maud und ihre Truppe. Denn Maud, die auch den ersten Satz des Buches sagen darf, ist ein Schaf, das besonders gut riechen kann und sehr stolz darauf ist. Gemeinsam mit dem Leitwidder Sir Ritchfiled versucht sie, dem Moerder auf die Schliche zu kommen, wobei sich vor allem Miss Maple, die Kluegste der Herde, mit Brillanz hervortut. Die Frage, wie man einen Moerder findet, ist dabei Teil der Aufgabe. Denn natuerlich ist Miss Maple ob ihres Tierseins (und ganz anders als ihre menschliche Namensgeberin von Agatha Christie) nicht gerade geuebt im detektivischen Ermitteln. Aber nachdem sie den Fall mit ihren Kollegen in endlosen naechtlichen Stall-Diskussionen mehrmals wiedergekaeut hat, lichtet sich das Dunkel... Was soll man sagen: Glennkill ist ein tierisch gutes Buch. Ein schafes Buch sogar. Wer immer gedacht hat, dem Genre des Krimis sei nichts Neues mehr abzugewinnen, der kann sich hier eines besseren belehren lassen. Man muss die kriminelle Sache einfach einmal durch die Wolle eines Schafes sehen. Schafe sind eben doch die kluegeren Menschen. Glennkill beweist das auf ueberaus amuesante -- und spannende! -- Art und Weise von Seite zu Seite neu. -- Stefan Kellerer
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| Kundenrezensionen: Gelesen 366 mehr Rezensionen...
schaf, schlaf, scharf - weniger ist mehr! November 19, 2008 los lisos (Traiskirchen) ein schafskrimi?! konnte ich mir irgendwie nicht vorstellen, aber hat dann doch mein interesse geweckt. darueber bin ich -recht- froh. eine super idee, stellenweise wirklich komisch und zum schmunzeln. insgesamt ist das buch einfach nur zu sehr in die laenge gezogen, weniger ist dann oft halt doch mehr... ueber 300 seiten muessen in diesem fall einfach nicht sein, dadurch geht die ganze spannung drauf, weil man sich dann nur mehr denkt "na sag schon, wer ist der moerder und dann lass mich in ruh". dadurch war es phasenweise wirklich ein k(r)ampf. sprich, wenn man dazu neigt, ein buch wegzulegen, wenn es sich zieht wie ein kaugummi --> haende weg! ansonsten ganz nett.
Heiter und fuer Zwischendurch November 13, 2008 Larry Bad Als Empfehlung von einer guten Freundin kaufte ich das Buch gebraucht ueber Amazon. Es eignet sich gut als heitere Lektuere fuer Bus/Bahn/Wartezimmer. Die Geschichte, eine Mord-Fall-loesende Herde, ist originell. Die Sicht der Schafe ist meinem Eindruck nach sehr gut getroffen und lebt von dem fuer Schafe missverstaendlichen Verhalten der Menschen. Leider werden die philosophischen Fragen der Schafe (wie das "Nase-Seelen-Problem" - in Anlehnung an das Leib-Seele-Problem der menschlichen Philosophie) nur ganz am Rande thematisiert... Schafe haben auch wahrlich besseres zu tun.
WUNDERBAR !! November 3, 2008 Shirley Mueller Mal was ganz anderes: ein tierisch amuesantes, liebevoll geschriebenes Buch und spannend ist es auch noch !! Und das Schaf-Daumenkino setzt dem ganzen noch das I-Tuepfelchen auf. Einfach klasse !
Sehr interessant und vorallen Lustig Oktober 30, 2008 Andreas Besier (Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz) 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Buch hat mich von anfang an interessiert. Ich wollte schon immer wissen, wie Schafe in einem Mordfall ermitteln.. Es ist herzlich zu lesen, wie Schafe aus Ihrem Blickwinkel versuchen den Fall aufzuklaeren und wie sie versuchen die Welt zu erklaeren. Einfach herzlich zu lesen und sehr empfehlenswert.
Miss Maples schafsinnige Kombinationsfaehigkeit ist ein Hammer! Oktober 27, 2008 Herta Masarie (A - Burgkirchen, Innviertel, OOe) 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Zuerst dachte ich, als ich das Buch bekam und den Klappentext las: Na ja...jetzt muessen schon Schafe herhalten, um Verkaufserfolge zu erzielen.... 'tschuldigung! Herrlich sind die Beschreibungen der einzelnen, ziemlich "menschelnden" Schafe. Die Geschichte dreht sich um den aufklaerungsbeduerftigen Tod eines Schafhirten, George, um Rauschgiftschmuggel in Irland, ein bisserl um Liebe, um die verlassene Schafherde dieses Schaefers und um 'Miss Maple', das kluge Schaf, welches den Tod von George aufklaeren will. Am symphatischsten waren fuer mich 'Mopple the Wale', das sehr rundliche Gedaechtnisschaf und 'Othello', der Eigenwillige. Unter einem 'richtigen' Krimi stelle ich mir zwar etwas anderes vor, da das Buch aber wirklich gut und recht intelligent geschrieben, fuer entspannende Lesestunden ausgezeichnet geeignet ist, kann ich es nur empfehlen.
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