Erntedank: Kluftingers zweiter Fall | 
| Autoren: Volker Kluepfel, Michael Kobr Urheber: Volker Kluepfel, Michael Kobr Verleger: Piper
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Bewertung: 39 Rezensionen Verkaufsrang: 217
Medium: Taschenbuch Ausgabe: 11 Seiten: 384 Versandgewicht: 0.7 Maße (innen): 7.4 x 4.7 x 0.9
ISBN: 3492245110 EAN: 9783492245111
Publikation: Oktober 2007 Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
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Spannung und Gaensehaut bis zum Ende November 30, 2008 Heidemarie Hager Der zweite Teil der Kluftinger-Reihe ist einfach total gelungen! Kommissar Kluftinger und sein Team haben diesmal einen aeusserst mysterioesen Fall zu loesen, der mit einigen Wendungen zu einem sehr ueberraschenden und nervenkitzelnden Ende fuehrt. Ich mag solche mythischen Elemente sehr und dem Autorenpaar ist die Verbindung dieser mit dem alteingesessen Kommissar Kluftinger wirklich aeusserst gut gelungen.
that`s it November 26, 2008 rappelpappel Mit Abstand der beste Klufti- sowohl was die Krimihandlung angeht als auch auf privater Ebene- einfach spitze! Bei der Apfelsaftszene waere ich schier abgebrochen. Und mir wuerde nicht nur ein Allgaeuer einfallen, der dabei Klufti live sein koennte.
Nicht nur fuer Bayern ein Leseschmaus! November 6, 2008 Petra N. Im absoluten Mittelpunkt der Geschichte des bayrischen Duos Kluepfel/Kobr steht ihr Kommissar Kluftinger - und der ist wirklich eine klasse Type: herrlich eigen und trotzdem sagenhaft vertraut. Der ganz alltaegliche Wahnsinn (z. B. Abenteuer Hallenbad- und Saunabesuch :-)) wird hier so lebensnah und voller Vergnuegen praesentiert, dass ich mehr als einmal hellauf lachen musste. Man merkt da einfach, wie viel Spass die beiden Autoren selbst an ihrem Kluftinger haben und wie sie sich gegenseitig bei seinen Erlebnissen befluegeln. Und dann noch als Gegenpart der Dr. Langhammer, ein schnoeseliger Unsympath als Kluftingers Intimfeind, das ist schon super! Aber auch die Krimihandlung eines Serienmordes in Kluftingers Wirkungsgebiet kommt nicht zu kurz und ist durchaus interessant und auch nicht durchschaubar bis zum Schluss. Somit ein echt gelungenes Werk aus der neuen deutschen Krimischmiede! Ein Stern Abzug nur dafuer, dass alle anderen Personen um Kluftinger herum denn doch sehr typisiert und karikiert wirken, ohne selbst so richtig zu "leben". Aber gegen den Kluftinger hatten sie vielleicht einfach keine Chance mehr ...
Lustig und unterhaltsam! Ein Mord in guter Verpackung! August 16, 2008 T. Hofbauer (Muenchen, Bayern) Kluftinger hat wirklich das Zeug zum Kult-Kommissar. Er ist einmalig. Seine Wesenszuege, die die Autoren beschreiben, sind realistisch und nicht zu uebertrieben. Er ist eigen, ja zugegeben, aber gerade dies macht seinen Charme aus. Dieser Fall ist besser als der erste. Gerade das Eintauchen in die Mythen des Allgaeus sind interessant und auch fuer nicht Allgaeuer spannend. Das Suchen der Nadel im Heuhaufen und die Hektik, die aufkommt, als der Fall vor der Loesung steht, ist fuer den Leser gut nachvollziehbar und spannend. Die Morde an scheinbar nicht in Verbindung stehenden Personen auf bestialische Art bringt die SOKO Erntedank (ein lustiges Namenssuchspiel entwickelt sich in einer Szene im Buch - sehr unterhaltsam) an ihre Grenzen. Das Toeten mit einer Sense ist ungewoehnlich und so ist nicht nur das Auftauchen eines Serienmoerders bedrueckend, sondern auch die Art des Toetens. Das Ende ist gut gelungen und es sind kurzweilige Lesestunden. Als sich am Ende die losen Faeden, die Hinweise verschiedenster Art, endlich in ein Bild fuegen lassen, wird es schnell und spannend. Es kommt richtiges Krimifeeling auf. Abgesehen vom Inhalt des Buches sind auch die Personen gut gelungen. Das dialektale Verhalten der verschiedenen Figuren wird amuesant in die deutsche Schriftsprache tranformiert ohne die Eigenheiten vollstaendig auszuradieren. Manchmal muss man eine Passage auch laut lesen, um alles zu verstehen (besonders bei Kluftingers niederbayerischen Chef). Allerdings muss ich auch Kritik an dem Buch ueben - nicht am Inhalt. Die Seiten (wie Piper leider macht) sind wahnsinnig eng und klein bedruckt. Das kann bei langer Lesedauer (was bei mir ueblich ist) schon mal Kopfschmerzen und Augenflimmern trotz Brille verursachen. Daher gebe ich vier Sterne, weil solche Handicaps den Lesespass minimieren. Dennoch eine wirklich gute Fortsetzung und lesenswert!
die Sense wird schon gedengelt Juli 20, 2008 Joroka (Darmstadt) 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Der zweite Fall von Kommissar Kluftinger, aber bereits mein 3., da ich den Folgeband vorgezogen habe. "Erntedank" hat mir bisher am besten gefallen. Aber auch dieser Roman ist wieder weniger ein Krimi im herkoemmlichen Sinn, als vielmehr eine Allgaeuer Komoedie um die Person des schrulligen Ermittlers. Nacheinander werden zwei Leichen gefunden, bei denen der Taeter Zeichen und Hinweise hinterlassen hat, die schon recht bald Parallelen in die Sagen- und Mythenwelt des bayrischen Landstrichs legen lassen. Klufti ermittelt wiederum in seiner unkonventionellen Art mit seinen ueblichen Weggefaehrten. Und auch Dr. Langhammer darf natuerlich nicht fehlen, mit dem Klufti weiterhin auf Kriegsfuss steht. Diesmal gibt sich unser Held die Bloesse bei einem Spielabend und im Bade- und Saunaparadies. Besonders gut gefallen hat mir die Unterteilung der Kapitel durch das Gedicht von C. Brentano, das im Handlungsverlauf eine nicht unbedeutende Rolle spielt. Wie der "Prolog" mit dem Fall zusammenhaengt, klaert sich erst ganz am Schluss auf. Es gibt wieder einiges zum Schmunzeln bei diesem Buch. Die Fettnaepfen sind aufgestellt, und Kluftinger wird wieder kaum eines auslassen. Doch natuerlich ist es auch wieder er, der die Schluesse zieht, damit der Fall aufgeklaert werden kann. Entweder man mag seine Art, oder eben nicht. Die Autoren bleiben jedenfalls ihrem Stil treu. P.S.: Man sollte den 3. (Seegrund) uebrigens nicht vor dem 2. Band lesen, da eine der Taeterpersonen (halte mich mal so neutral, um selber nicht zu viel zu verraten) nochmals auftaucht und man dann schon fast weiss, dass der Moerder diesmal nicht der Gaertner ist.
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